wanfried

 

Hauptmenü

  • Rathaus & Politik
  • Tourismus
  • Wirtschaft
  • Bildung & Soziales
  • Kultur, Freizeit & Sport
  • Wohnen & Leben

Flashticker


Untermenü;

Bildung & Soziales
  • Schulen
  • Kindergärten
  • Schul- und Stadtbücherei
  • Kirchen
  • Gesundheit
  • Bürgerschaftspreis
  • Seniorennachmittage
    • 2009
  • Informationen und Hilfe für Seniorinnen und Senioren
  • Initiativen des Werra-Meißner-Kreises
Stadt Wanfried

Marktstraße 18
37281 Wanfried

Fon: +49 5655/9894-0
Fax: +49 5655/9894-30

Logo des Werretals



Sie befinden sich hier:
  • Bildung & Soziales
    • >Seniorennachmittage
      • >2009


Der Seniorennachmittag der Stadt Wanfried am 25. Oktober 2009
von Michaela Schur



5
Eine ganz besondere Vorbereitung seitens der Stadt Wanfried, gute Ideen übers Jahr gesammelt durch Bürgermeister Wilhelm Gebhard und die Verwaltungsangestellte Gabriele Thomas, perfekte Organisation wie beim Bühnenumbau an Dieter Löffler sichtbar und äußerst liebevolle helfende Hände des DRK Wanfried, sowie die Sicherstellung des Brandschutzes durch die Feuerwehr sind die Voraussetzungen für erlebnisreiche und gesellige Stunden auf dem Seniorennachmittag der Stadt Wanfried. 160 Mitbürger über 70 Jahre waren der Einladung gefolgt, 10 bis 15 Personen davon zum ersten Mal.
Schmuck sahen sie aus in den blauen Hessenkitteln, die Mannen der Chorgemeinschaft Wanfried-Völkershausen, unter Leitung von Huber Wagner und Dieter Immig am Akkordeon, als sie in der musikalisch Einstimmung klangvoll den Wert der Freundschaft und der Heimat besangen. Drei Damen namens Erika durften sich durch einen speziell für sie gesungenes Lied geehrt fühlen.

1
Der Seniorennachmittag steht als „ Danke schön“ an allen Seniorinnen und Senioren für die Aufbau- und Lebensleistung, so betonte es Bürgermeister Wilhelm Gebhard in seiner Begrüßungsansprache. Ganz besonders würdigte er dabei den zwanzigsten Jahrestag der Grenzöffnung, der mit einer zentralen Veranstaltung der Anliegergemeinden in der Treffurter Normannsteinhalle am Freitag, den 13. November begangen wird und lud die Senioren dazu ein. Wilhelm Gebhard begrüßte die zahlreich erschienenen Vertreter des Magistrat, des Stadtparlaments und der Parteien und dankte herzlich allen vor und hinter den Kulissen beteiligten Akteuren. Fröhlich, bunt und laut wurde es mit dem Einzug des Schulchors der Gerhart-Hauptmann-Schule, unter der Leitung von Bettina Gassmann. Vom 40 Schüler umfassenden Schulchor waren an diesem Sonntag nachmittag 28 Kinder und zahlreiche Eltern gekommen, um den Senioren mit ihren Liedern und Tänzen viel gute Laune zu bereiten. Zur Akkordeonbegleitung von Bettina Gassmann tanzten die Kinder Polka, präsentierten mit dem Lied „ Es war einmal ein Vier-Farben-Land“ einen Auszug aus dem neu einstudierten Musical „ Das Vier Farben Land“. Jonas Fischbach hatte die Lacher des Saals auf seiner Seite, als er als einer der Solosänger des Musicals „ David- ein echt starker Held“ nach seiner Textmappe rief. Gemeinsam mit Patricia Denker und Anna Melina Eisenhuth trugen sie ausdrucksvoll das Lied „ Gott schaut in Dein Herz“ vor. Die abschließende Sternpolka ließ die Bretter der Bühne erbeben!

Mit den Grundschülerinnen Johanna Beck und Anna Melina Eisenhuth trauten sich zwei Geigenschülerinnen von Susanne Marz auf die Bühne, die fleißig üben, um einmal so schön zu spielen, wie Susanne Marz, gefühlvoll am E- Piano begleitet von Jan Müller. Augen zu und träumen hieß es für die Zuhörer bei dem Lied „ Suteki Da Ne“ von Nobuo Uematso und dem zweiten Lied „ River flows in you“ von Yiruma. Alle Klassikfans unter den Senioren hörten hier aufmerksam zu.

7
Ein Beitrag auf dem Seniorennachmittag hat Kult-Staus: der in Reimform vorgetragene Jahresrückblick vom „Wanfrieder Urgestein“ Wally Wagner. Mit wachsamen Blick lässt sie das zurückliegende Wanfrieder Jahr Revue passieren, nennt gute und mit einem spitzbübischen Lächeln kritische Dinge aus Sicht der Senioren beim Namen. Dass man nicht mehr sicher den Zebrastreifen vor dem Rathaus wegen des Verkehrs überqueren könne, ist so ein Punkt. Bürgermeister Wilhelm Gebhard kann darauf antworten: noch in diesem Monat wird das Verkehrsschild Durchfahrtsverbot aufgestellt! Am Tisch gegenüber fassen sich die Seniorinnen an den Händen und schunkeln zu den Liedern von Wally Wagner. Nach dem von ihr selbst verfassten und seit 20 Jahren gesungenen Wanfrieder- Lied gelten ihr die Zurufe: „ Mach weiter so Wally!“ Und wer sie kennt, der weiß, dass sie auch im nächsten Jahr, so Gott will und es die Gesundheit zulässt, wieder auf der Bühne stehen wird. Mit einer Umarmung geleitet Bürgermeister Gebhard Wally Wagner von der Bühne.

11
Die Wanfrieder Volksmusik spielt zur Kaffeepause auf. Die Helfer des DRK, der Verwaltung, des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und des Servicepersonals stellen einen schnellen Service sicher. Bei leckerem Kirsch-und Schmandmandarinenkuchen, sowie Kaffee und Tee, geht es in den geselligen Teil über. Viele Senioren, denen es ohne Hilfe nicht mehr möglich ist das Haus zu verlassen, erleben hier Geselligkeit und wie es Pfarrerin i.R. Hanna Hossbach einmal so schön ausdrückte „ einen Nachmittag, der noch lange nachwirkt!“ Liebevoll helfende Hände des DRK unterstützen überall da, wo es mit wissendem Blick nötig ist, holen die Senioren ab, geleiten sie sicher und helfen bei allen notwendigen Verrichtungen, haben ein Auge auf Handtaschen, Stöcke und andere Hilfsmittel.

12
„Etwas ganz anderes!“ verspricht Conferencier Wilhelm Gebhard gleich nach der Pause. Ein Bühnenumbau ist nötig. Und dann treten sie auf: die Tanzbären aus Aue! Und präsentieren Rotkäppchen und der Wolf einmal ganz anders. Im Publikum lautes Lachen über die toll dargestellten Hauptfiguren mit peppiger Musik, allen voran der böse Wolf namens „ Lars“, der den Sternenhimmel sieht, als die selbstbewusste Großmutter ihm mit dem Krückstock eins über haut, weil alle das gleiche von ihr wollen. Derart taumelnd findet er kein gutes Ende auf dem Waldweg. Doch sehen Sie dazu die Fotos!

Auf sich warten lässt eine, die sich verspätet, weil sie mit „ Ihrem“ Göttergatten zuvor in Kassel auf Einkaufstour war und sich erst noch herrichten musste. Mit ihren „ Stegelitzchen-Schuhen“, ganz in schwarz mit einem weißen Spitzenkragen gekleidet, berichtet sie von ihrer Einkaufstour, einem echten „ Schleif“, der sie zu den „ Faltenröcken im ersten Stock“ führt und sie einen Spiegel und fast einen Ausziehtisch kaufen lässt. Das Kino ist „ gerade üs“ und der kranke Freund am Hirn und nicht „ Am Bul(ha)nz“ operiert. Ein Mundart-Vortrag von Gabriele Hohlbein aus Frieda, ein echter Geheimtipp des Nachmittags, der sehr gut ankam und mit einem großen Applaus bedacht wurde.

2
Im stolzen Alter von 97 Jahren wurde Irmgard Gotter als älteste Teilnehmerin und Ernst Hähnert im Alter von 94 Jahren als ältester Teilnehmer mit einem schönen Blumenstrauß geehrt.

Alle Gäste freuten sich auf das Verteilen der Geschenke, traditionell einem prächtig gewachsenen rosa Alpenveilchen für die Damen und einer Flasche Wein für die Herren.

1
Viel zu schnell ging dieser Seniorennachmittag mit dem gemeinsamen gesungenen Wanfrieder- Lied und der Verabschiedung durch Bürgermeister Gebhard zu Ende. Die Senioren versprachen sich: „ Auf ein gesundes Wiedersehen im kommenden Jahr!“




Druckversion anzeigen



CITYWERK 2010
Kontakt Sitemap Impressum